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Phosphor-Reinigungsverfahren

Patentiertes VWP/Waldland-Verfahren

VWP beschäftigt sich traditionell mit der Eliminierung von Phosphor (P) und Erdalkali Elementen (Ca/Mg) aus reinen Pflanzenölen bis hin zur analytischen Nachweisgrenze. Grundlage war die von Elsbett Konstruktion erstmals gemachte Entdeckung, dass nicht nur motorische Fehleinstellungen, sondern auch Phosphor im Pflanzenölkraftstoff zu motorischen Ablagerungen führen. Neben bekannter Katalysatoren-Giftigkeit konnte VWP bei Testläufen in 2001 erstmals die Blockade von geschlossenen Rußfiltern (Senertec) durch P, Ca/Mg im Kraftstoff nachweisen.

Für dezentrale Ölmühlen

VWP/Waldland-Verfahren zur Phosphor-Reinigung und DIN 51623 Kraftstoffherstellung in dezentralen ÖlmühlenIm Rahmen der Pflanzenöl-Motorentwicklung für John Deere wurde VWP von den John Deere Werken Mannheim aufgefordert, bei der vorzuschreibenden Kraftstoffqualität nicht auf industrielle phosphorfreie Vollraffinate auszuweichen, sondern ein preiswertes Verfahren zu entwickeln, das es auch der Landwirtschaft ermöglicht, in dezentralen Ölmühlen Qualitätspflanzenöl herzustellen. Durch das patentierte VWP/Waldland-Verfahren ist es möglich, über Zugabe von Bleicherde-Mischungen P, Ca/Mg bis hin zur analytischen Nachweisfähigkeit zu entfernen. Die Erfahrungen von VWP bewirkten eine sukzessive Absenkung der Grenzwerte für P, Ca/Mg in den DIN-Kraftstoff-Qualitätsnormen. Praxisbeispiele in Ecuador und Peru zeigen über Jahre, dass die Anwendung des VWP/Waldland-Verfahrens die preiswerte und sichere Herstellung von DIN-Pflanzenölen in den entferntesten Teilen der Erde ermöglicht.